Weihnachtspaket nach China, Russland, USA & weltweit senden

So kommt Ihr Paket zu Weihnachten gut und sicher an

Weihnachtsmann in Postpaket mit Geschenken und WeihnachtsbaumPakete mit Weihnachtsgeschenken machen sich November und Dezember jeden Jahres auf den Weg. Das Ziel: Menschen in aller Welt Freude machen. Aber neben der Freude gibt es leider jedes Jahr auch immer viel Frust wegen unpünktlich oder sogar nicht ankommender Geschenke.Das liegt aber oft an eigenen Fehlern des Versenders: Das Paket kommt nicht an, weil unerlaubte Produkte vom Zoll entnommen wurden, das Weihnachtsgebäck ist durch den Transport unverzehrbar oder wegen zu hoher Werte muss der Empfänger eines Weihnachtspakets Zollgebühren zahlen.

All das ist aber vermeidbar mit etwas Wissen. Wie Ihr Paket zu Weihnachten Freude bringt statt Ärger zu verursachen zeigen wir Ihnen in diesem Artikel.

Paket zu Weihnachten rechtzeitig aufgeben

Ein Klassiker jedes Jahr ist die Frage: wann muss das Paket denn aufgeben werden, damit es wirklich pünktlich zu Weihnachten beim Empfänger ankommt. Denn niemand freut sich, wenn die Weihnachtsgeschenke im Paket bis zu Neujahr oder noch länger unterwegs sind.

Für den Versand-Zeitpunkt eines pünktlichen Weihnachts-Pakets muss unterschieden werden, in welche Region ein Paket geschickt werden soll. Für jedes Land gibt es ja verschiedene Paketlaufzeiten. So ist ein Paket in unsere Nachbarstaaten schneller (nach Polen z.B. etwa 3 Tage), auf andere Kontinente aber auch schon unter dem Jahr deutlich länger unterwegs (nach Argentinien z.B. bis zu 14 Tage).

Dazu kommt zu Weihnachten natürlich das erhöhte Paketaufkommen. Einerseits müssen die Paketdienste im Dezember viel mehr Pakete befördern als in den anderen Monaten und nicht jedes Land ist auf dieses zusätzliche Paketvolumen gut vorbereitet, wie es inzwischen in Deutschland der Fall ist. Dazu kommt aber gerade bei Auslandspaketen der Zoll des Empfängerlandes. Oft erhöht sich die Paketlaufzeit, weil die Bearbeitung beim Zoll länger dauert als normal. Denn zu Weihnachten muss oft die gleiche Anzahl an Mitarbeitern plötzlich viel mehr Pakete bearbeiten – und das verzögert die Weitergabe an den ausliefernden Paketdienst vor Ort.

Weihnachtspakete müssen also deutlich früher losgeschickt werden, als üblich. Wann genau Sie das Weihnachtspaket allerspätestens aufgegeben haben sollten, zeigt Ihnen die folgende Tabelle (besser ist es, zur Sicherheit noch einige Tage oder für außereuropäische Länder auch ein oder zwei Wochen früher aufzugeben):

OHNE TOMBA-Premiumservice MIT TOMBA-Premiumservice
Weihnachtspaket innerhalb Deutschlands 22.12.2014 18.12.2014
Weihnachtspaket in die deutschen Nachbarländer 16.12.2014 12.12.2014
Weihnachtspaket in andere europäische Staaten 10.12.2014 08.12.2014
Weihnachtspaket in außereuropäische Länder 04.12.2014 02.12.2014

Die angegebenen Laufzeiten setzen allerdings voraus, dass es keine längeren Bearbeitungszeiten beim Zoll gibt, die insbesondere für den Versand in außereuropäische Länder z.B. durch ungenügende Inhaltsangaben, für das jeweilige Land unerlaubte Produkte oder ähnliches verursacht wird. Sieht die Zollbehörde dadurch Bedarf für eine aufwändigere Prüfung (z.B. bei Selbstgebackenem) zu machen oder sind dem in einem für uns fremden Land sitzenden Zoll-Mitarbeiter die Produkte im Paket unbekannt und er muss länger recherchieren, so dauert die Verarbeitung (und damit die gesamte Versandzeit) einfach länger.

Was nicht ins Weihnachtspaket darf

Haben Sie in verschiedenen Internetforen auch schon Beträge gelesen, dass Pakete aufgerissen und unvollständig angekommen sind oder ewig gebraucht haben bis zum Empfänger? So ärgerlich das ist: oft ist das Nicht-Beachten von Zollvorschriften des Empfängerlandes der Grund dafür. Packen Sie daher Ihr Weihnachtspäckchen nicht einfach auf gut Glück, sondern informieren Sie sich vorab über die Vorschriften im Empfängerland – damit Ihr Paket wirklich vollständig und pünktlich ankommt.

Solange Ihr Paket in europäische Länder, insbesondere EU-Mitgliedsstaaten geht, dürften Sie praktisch keine Probleme und Einschränkungen haben. Sie können sich dann die Ausführungen in diesem Abschnitt sparen. Sobald Ihr Paket aber – zu Weihnachten aber auch das ganze Jahr über – in außereuropäische Länder geht, treten sehr oft Probleme auf.

Einige Beispiele, die immer wieder zu Verärgerungen führen, wenn sie entweder übersehen oder bewusst ignoriert werden, zeigen wir Ihnen im Folgenden auf. Da die Vorschriften aber für jedes Land anders sind, kann dies an dieser Stelle natürlich nur beispielhaft erfolgen. Eindeutige und endgültige Aussagen erhält man von der jeweiligen Botschaft des Ziellandes oder der dortigen Zollbehörde (verlassen Sie sich lieber nicht auf die vielen Diskussion im Internet, die mal-so und mal-so ausfallen und oft wenig mit den wirkliche Vorschriften zu tun haben).

Weihnachtsgebäck und andere Lebensmittel:
verboten oder nur mit vollständiger Deklaration

In Deutschland schenkt man gerne selbstgebackenes Weihnachtsgebäck oder Weihnachtliches aus der Konditorei. Und auch im Ausland freut man sich meist über die bekannten deutschen Weihnachtsleckereien, von A wie Aachener Printen über Dresdner Stollen und Lebkuchen bis zu Z wie Zimtsternen. Dazu gesellen sich andere weihnachtliche Lebensmittel wie z.B. Glühweingewürz.
Innerhalb der EU-Mitgliedsstaaten ist solches Gebäck auch kein Problem in Ihrem Weihnachtspaket. Sobald das Paket aber in außer-europäische Staaten geht, werden Einfuhrbestimmungen sehr oft zum Problem. Ein erstes Beispiel: Nüsse haben in einem Paket nach Australien nichts zu suchen. Sie sind laut Einfuhrbestimmungen nicht erlaubt und das würde dazu führen, dass das Paket mit großer Wahrscheinlichkeit nicht oder nicht vollständig ankommt.
In die USA ist Weihnachtsgebäck beispielsweise erst einmal grundsätzlich erlaubt. Bei gekauften und industriell hergestellten Artikeln klappt das originalverpackt auch ganz gut. Bei der wirklich leckeren Version als Selbstgemachtes oder Konditorei-Ware sollten Sie allerdings etwas mehr Vorsorge treffen. Machen Sie den Mitarbeitern beim US-Zoll das Leben leicht und legen Sie immer eine vollständige (!) Liste sämtlicher verwendeter Zutaten in englischer Sprache bei. So weiß der US-amerikanische Zollmitarbeiter schnell, was in diesem ihm ja erst einmal unbekannten Gebäck enthalten ist.
Denn im Zweifelsfall wird der Zöllner dem Stollen, den Zimtsternen oder anderem Gebäck die Einfuhr verweigern und es einfach aus dem Paket entnehmen – ein Ärgernis für Empfänger wie Versender. Selbst Puderzucker hat schon zu Problemen geführt, wenn er nicht auf einem Beilagezettel exakt auf Englisch beschrieben wurde – sieht doch manche Droge optisch genauso aus.
Hier noch eine kleine Hilfestellung zu englischen Begrifflichkeiten: Schokolade wird mit Chocolate deklariert, Gebäck und Kekse mit dem Wort Cookies und Bonbons heißen Candy.
Ähnlich sieht es für viele andere Länder: entweder sind offene, selbstgemachte Lebensmittel und Weihnachtsgebäck ganz verboten, es sind nur industriell gefertigte und originalverpackte Waren zulässig oder es entscheidet die ganz exakte Deklaration.

Spielzeug-Geschenke nach Landesvorschriften wählen

Auch bei Spielzeug zu Weihnachten gilt: in Europa kein Problem, darüber hinaus immer wieder problematisch. Denn jedes Land hat seine eigenen Vorschriften, was als sicher oder unsicher für Kinder ansieht.
Mag ein Spielzeug nach europäischen Vorschriften als noch so sicher zertifiziert sein: das heißt nicht, dass es automatisch auch australische, russische, chilenische oder sonstige Ländervorschriften erfüllt. Und ein Zoll-Mitarbeiter, der Kinderspielzeug findet, das nicht den eigenen Landesvorschriften entspricht, wird dieses aus dem Paket entfernen – ein riesiges Ärgernis für jedes Kind und natürlich auch für Sie als Schenkenden.

Schokolade & Gummibärchen meist unproblematisch im Weihnachtspaket

In die meisten Länder unproblematisch ist original verpackte Schokolade. Nur offene oder in Cellofantütchen verpackte Schokolade, Pralinen mit Alkoholfüllung sowie solche mit Nüssen (oder für Nicht-Deutsche kaum identifizierbarer Verzierung, wie z.B. bunte Zuckerperlen) sollten Sie bei Schokoladenprodukten vermeiden.
Gleiches gilt für Gummibärchen: diese sind weltweit meist bekannt und passieren originalverpackt die meisten Ländergrenzen, wenn Sie in der Zollerklärung eindeutig angegeben und als Geschenk gekennzeichnet sind.
Achtung aber bei den beliebten Überraschungseiern: Aufgrund des kleinen Spielzeugs, das verschluckt werden kann, werden diese z.B. in den USA als unsicher angesehen. Daher am besten für ein internationales Paket außerhalb Europas auf ein solches Geschenk verzichten.

Bastelwaren und Adventsschmuck im Paket

Gerne exportieren wir unseren typisch deutschen Weihnachtsschmuck ins Ausland. Aber auch hier ist Vorsicht geboten.
So sind Strohsterne nach Australien ein Problem, weil die Einfuhrbedingungen in dieses Land keine Produkte aus Holz, Rinde oder Stroh zulassen. Hier sollten Sie lieber auf gebastelte Papiersterne ausweichen. In andere Länder wiederum ist Stroh kein Problem – es hängt einfach vom jeweiligen Empfängerland ab.

Auch jede Art anderer frischer Pflanzen (vom Adventskranz bis zu Christrosen) führen oft zu Probleme, weil viele Länder lebende oder auch getrocknete Pflanzen von einer Einfuhr ausschließen, so lange diese nicht industriell gefertigt und verpackt sind.
Außerdem sind frische Pflanzenteile alleine schon von der Versandzeit und der Art des Pakettransports nicht unproblematisch: ein vertrockneter Kranz, von der Kälte im Frachtraum eines Flugzeugs geschädigte Blumen oder ähnliches sind kein schönes Geschenk mehr beim Empfang des Pakets.

Damit Empfänger von Geschenksendungen keinen Zoll zahlen müssen

Zoll - Douane SchildEin typische Ärgernis gerade bei Weihnachtsgeschenken in Länder außerhalb Europas: das Paket kommt beim Empfänger an und statt sich über eine Geschenk zu freuen muss dieser noch Zollgebühren bezahlen. Auch dieses Ärgernis ist aber vermeidbar, wenn man sich an die Vorschriften des jeweiligen Landes hält und insbesondere die Beschriftung des Pakets eindeutig und korrekt ist.

So gelten für jedes Land unterschiedliche Obergrenzen, was den Wert des Paketinhalts angeht. Nur wenn der Wert unterhalb dieses Grenze liegt, ist der Empfang ohne Zahlung von Zollgebühren möglich.

Wenn Sie die Höhe dieser Zollfreigrenze im Internet recherchieren beachten Sie bitte: es gibt zwei Arten von Zollfreigrenzen. Eine für die Menge an Waren, die Sie bei persönlicher Einreise mitführen dürfen und eine andere für den Paketversand.

So gilt für Geschenke z.B. in die USA eine Grenze von US-$ 100,-, nach Argentinien von nur US-$ 25,- oder nach Südafrika die Höhe von 200 Rand.

Zwei Besonderheiten müssen Sie beachten: erstens Kostenschätzungen in Kombination mit dem Wechselkurs und zweitens die Kennzeichnung als Geschenk. Außerdem gibt es evtl. Besonderheiten, wenn Geschenke für mehrere Personen in einem einzigen Paket sind.

Die Zollinhaltserklärung und der Wert der Geschenke

Machen Sie zur Vermeidung von Ärger deshalb auf der notwendigen Zollinhaltserklärung realistische Angaben zum Wert der Geschenke. Und auch wenn es bei Geschenken wie zu Weihnachten etwas komisch wirkt, legen Sie am besten Kaufquittungen und Rechnungen bei. Der Grund: ein Zollmitarbeiter in einem fremden Land wird ansonsten den Wert auf Basis der Preise im Land vor Ort schätzen – und nicht nach den Preisen hier in Deutschland.

Diese Schätzung passiert selbst dann, wenn Sie einen Wert angegeben haben, der Zoll-Mitarbeiter diesen aber für unrealistisch hält. Mit einer Rechnung kann er den wirklichen Wert schnell und einfach nachvollziehen.

Beachten Sie außerdem die Wechselkurse. Die Freigrenzen sind praktisch immer in Landeswährung oder in US-$ angegeben und die Umrechnung in Euro kann gewissen Schwankungen unterliegen.

Die Paket-Kennzeichnung als Geschenk für eine oder mehrere Personen

Die angegebenen Paketinhalte sollten auch immer als GIFT (englisch für Geschenk) oder FREE UNSOLICITED GIFT (in dieser Form gültig für die meisten Länder) gekennzeichnet sein.

Eine Besonderheit kommt zum Tragen, wenn Sie Geschenke für mehrere Personen in ein Paket packen. Dann übersteigt der Gesamtwert des Geschenks natürlich leicht die Zollfreigrenze für Geschenke. Beispielhaft für die USA gibt es hierfür eine klare Regelung: die Geschenke für mehrere Personen müssen innerhalb des Pakets nochmal nach Personen getrennt verpackt werden. Legen Sie eine Erklärung bei, welches dieser Teilpäckchen für welche Person ist und welchen Wert die jeweiligen Inhalte der Teilpakete jeweils haben. Nur so vermeiden Sie Zollgebühren, weil ohne diese Aufteilung dem Namen des Empfängers der gesamte Paketwert zugeordnet und Zollzahlungen fällig würden.

Paket richtig verpacken für den Weihnachtsversand

Weihnachtspaket mit Schleife vor Briefkasten

So bitte nicht: keine Schleifen oder Verzierungen außen anbringen!

Nehmen Sie sich schließlich noch ausreichend Zeit für das Verpacken. Nutzen Sie nicht den nächstbesten Karton oder nur altes Material für das Ausstopfen. Ihre so liebevoll eingepackten Geschenke werden dann eventuell zerstört oder gar nicht ankommen.

Der Grund: Pakete durchlaufen gerade in internationalen Versand viele Stationen. Sie werden übereinander gelagert (und müssen daher sehr stabil sein, um nicht zerdrückt zu werden), sie rasen über schnelle Laufbänder und Rutschen der Verteileranlagen (und werden daher gerüttelt und gestoßen) und sie werden im Flugzeug in hoher Höhe oder in Containern auf Schiffen transportiert.

Für eine unverminderte Weihnachtsfreude sollten Sie daher nicht an der falschen Stelle sparen und immer neue, stabile Versandkartons kaufen. Stellen Sie sicher, dass keines der Geschenke in Paekt direkt mit dem Außenkarton in Berührung kommt, sondern stellen Sie eine Rundum-Polsterung sicher. Die Paketinhalte sollten außerdem nicht verrutschen können – auch nicht, nachdem das Füllmaterial nach längerem Transport eventuell etwas zusammengedrückt worden ist.
Legen Sie auch niemals schwere Gegenstände neben empfindliche Inhalte. Letztere kommen am besten nochmals ein einen eigenen kleinen Innenkarton, der vor Beschädigung durch andere Paketinhalte schützt. So vermeiden Sie, dass der Empfänger zerdrückte Schokolade statt Schoko-Nikoläuse oder schönes von Ihnen Gebasteltes statt geknickte und plattgedrückte Materialien erhält.

Solche Verpackungsoptimierung sind übrigens auch Teil des Premiumservices von TOMBA express – für Ihren sicheren Paketversand.

Ihr Weihnachtspaket pünktlich und sicher

Liest man die Einschränkungen und Gefahren in diesem Artikel könnte man glauben, Weihnachtsgeschenke international im Paket zu verschicken macht nur Probleme. So ist es aber gar nicht: im Normalfall funktioniert das Weihnachtsversand ohne große Problem – vorausgesetzt, Sie beachten die oben aufgeführten Rahmenbedingungen.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und den Empfängern Ihrer internationalen Pakete zu Weihnachten viele Freude.

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